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Liberales Forum mit Dr. Jens Brandenburg, MdB

Im Rahmen des Veranstaltungsformats „Liberales Forum“ lud der FDP Stadtverband Donaueschingen in diesem Jahr zu einem bildungspolitischen Dialog mit dem Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg ein.

Eingerahmt vom Donaueschinger Schlosspark folgten etwa dreißig Zuhörer den Ausführungen von Dr. Jens Brandenburg, der von seiner Arbeit als Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Forschung berichtete.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde 1963 neu eingerichtet. Der Trossinger Liberale Hans Lenz wurde erster Minister und prägte in einer Haushaltsrede den Halbsatz „nur Bildung und Forschung retten unsere Zukunft.“

Dies wusste Ernst Burgbacher am gestrigen Abend im Rahmen des Liberalen Forums der FDP Donaueschingen zu berichten. Der Parlamentarische Staatssekretär a.D. und langjährige Bundestagsabgeordnete war einer der zahlreichen Gäste, die zum Liberalen Forum in den Donaueschinger Schlosspark gekommen waren.

Dass dies bis zum heutigen Tage im Bereich der Bildungspolitik seine Gültigkeit hat, da waren sich Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Forschung der aktuellen Ampelkoalition, Niko Reith, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der FDP Donaueschingen, und die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer einig.

Dr. Jens Brandenburg gab in seinem Impulsvortrag und der anschliessenden Diskussion einen eindrucksvollen Einblick in die Themensetzung seines Ministeriums.

Im Fokus steht dabei die Ausweitung des Digitalpakts, mit dem die Schulen langfristig und nachhaltig auf die digitalen Anforderungen ausgerichtet werden sollen.

„Wir setzen hierbei auf eine deutliche Reduzierung des Verwaltungsaufwandes und die praxisnahe Ausstattung der Schulen.“, so Dr. Brandenburg: „Zum ersten Mal befinden wir uns hierzu mit den Ländern und Schulträgern in einem direkten Austausch.“

Einen weiteren Fokus legte Brandenburg auf das Startchancen-Programm, in dem mehr als 4.000 allgemein- und berufsbildende Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler besonders gestärkt werden.

Niko Reith freute sich in dem Zusammenhang besonders über den Fokus des Ministeriums auf den Bereich der Beruflichen Bildung. „Zum ersten Mal gibt es konkrete Bestrebungen der Gleichstellung des beruflichen und akademischen Bildungswegs.“, fasste er die von Dr. Jens Brandenburg in diesem Zusammenhang ausgeführten Initiativen zusammen.

Mit bilateralen Gesprächen ging ein stimmungsvoller, politischer Sommerabend auf dem Gelände des Fürstenbergischen Polo Clubs zu Ende.