MdL Undercover – Spätschicht in der Pflege
Am besten versteht man einen Beruf, wenn man selbst mit anpackt.
Darum schlüpfe ich immer wieder in ganz unterschiedliche Jobs – besonders in solche, die mit den Themen Soziales und Wirtschaft zu tun haben. So kann ich direkt erleben, wie der Arbeitsalltag aussieht, welche Herausforderungen es gibt und was gut funktioniert.
Dieses Mal ging es zur Spätschicht in die Sozialstation St. Beatrix in Geisingen. An der Seite von Herrn Schwörer durfte ich erleben, was engagierte Pflege wirklich bedeutet, mit Herz, Kompetenz und einer beeindruckenden Portion Geduld.
Mit auf dem Bild: Geschäftsführerin Renate Wittenberg (links) und Rosa Weber, Leiterin der Tagespflege.
Pflege ist einer der härtesten und zugleich wichtigsten Berufe überhaupt. Hier geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um Menschlichkeit, Zeit, Zuhören und Zuwendung. Diese Arbeit trägt unsere Gesellschaft und sie verdient mehr Wertschätzung, faire Bedingungen und echte Perspektiven. Wer hier täglich alles gibt, leistet Großartiges, das nicht selbstverständlich ist.
Damit das gelingt, brauchen wir weniger Bürokratie, flexiblere Arbeitszeitmodelle, eine bessere Bezahlung nach Leistung und Qualifikation sowie mehr Möglichkeiten, moderne Technik im Pflegealltag einzusetzen. So können Pflegende mehr Zeit für das haben, was wirklich zählt: die Menschen.
Und jetzt seid ihr dran: Welcher Beruf soll es als Nächstes werden?