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POLITIKTRIFFT PRAXIS! NIKO REITH FÜHRT 1. TAG DER BARRIEREFREIHEIT DURCH

Am liebsten ist Niko Reith der direkte Kontakt: zu Bürgerinnen und Bürgern, zu Betroffenen oder zu den Entscheidern aus der Praxis.

Aus diesem Grund führte er mit seinem Team am 25.10.2021 einen Tag der Barrierefreiheit in seinem Wahlkreis 55 durch.

Mit dabei waren die Behinderten – und Integrationsbeauftragten des Landkreises Tuttlingen sowie des Schwarzwald – Baar – Kreises, der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Donaueschingen sowie Betroffene.

TUTTLINGEN:

Wichtig war Niko Reith auch der Austausch zwischen den zwei Landkreisen. Deshalb startete der Tag am Tuttlinger Marktplatz.

Reith unternahm den Selbstversuch im Rollstuhl sowie mit dem Langstock für Sehbehinderte. Auf dem Weg vom Tuttlinger Marktplatz bis zum ZOB wurde schnell klar, dass der Weg zur uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung noch ein langer, steiniger Weg ist.

Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderung enden abrupt im Nirgendwo, Marktstände stehen auf den Leitsystemen und viele Ampeln sind weder mit einem Taster noch mit einem akustischen Signal ausgestattet.

„Es ist eine wirkliche Bereicherung, die Perspektive zu wechseln.“, so Reith nach seinen Selbstversuchen.

DONAUESCHINGEN:

Am Nachmittag wurde der Tag der Barrierefreiheit im Haus Antonius in Donaueschingen fortgesetzt. Dort wurden die Behindertenbeauftragten sowie der Abgeordnete von Pflegedienstleiter Felix Tautorius und Fabian Seiber, der selbst als Mensch mit Behinderung in der Einrichtung als wertvoller Mitarbeiter im Team der Einrichtung für MS-Erkrankte erfolgreich integriert wurde. Eines von vielen positiven Beispielen von erfolgreichem Miteinander.

„Das Beispiel von Fabian zeigt, wie wichtig eine berufliche Herausforderung, verbunden mit einem strukturierten Tagesablauf und sozialen Kontakten ist – unabhängig eines Handicaps.“, so sind sich alle Anwesenden einig.

Pflegedienstleiter Tautorius weist besonders darauf hin, dass Fabian zu den Bewohnern einen sehr herzlichen und innigen Kontakt aufbauen konnte. „Die Bewohner strahlen richtig, wenn sie morgens zum Frühstück kommen und sehen, dass Fabian da ist.“, berichtet er eindrücklich.

Beeindruckt von diesem Tag nimmt Niko Reith mehrere Arbeitsaufträge mit: Die Umsetzung der Barrierefreiheit im Bereich der Bushaltestellen wird er hinterfragen. Hier endet eine Frist Ende 2022. Ausserdem sieht er dringenden Handlungsbedarf in der Kommunikation zwischen integrativen Stellen und Unternehmen. Hier wird er mit seinem Team eine Möglichkeit der Vernetzung erarbeiten.

Und auch der durch den Wegfall des Zivildiensts fehlende Einblick junger Menschen in Pflegeberufe beschäftigt Reith. Hier muss aus seiner Sicht ein alternatives Format her. Dies will er auf Landesebene thematisieren.


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