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NIKO REITH BESUCHT IMPFZENTRUM IN VILLINGEN-SCHWENNINGEN

Am heutigen Freitag verschaffte sich der frisch gewählte Landtagsabgeordnete Niko Reith im Impfzentrum vor Ort einen Eindruck über den Impffortschritt im Landkreis.

Bereits mehrfach hatte auch Landrat Hinterseh die fehlenden Impfdosen bzw. den durch die lineare Verteilung der Impfdosen auf alle Landkreise, unabhängig von der Bevölkerungszahl, entstandenen Impftourismus.

Im Gespräch mit dem Leiter des Impfzentrums Arnold Schuhmacher stellte Reith wieder einmal fest, dass das weitgehende Versagen des Sozialministeriums noch immer anhält: „Es ist bis zum heutigen Tag kein Impfturbo zu erkennen, von dem die Minister Lucha und Spahn sprechen!“, so Reith.

Die Gesamtkapazitäten des Impfzentrums von 1.000 Impfungen pro Tag können aufgrund fehlender Impfdosen nur sehr schwankend ausgelastet werden.

Schuhmacher stellt auch bei seinen Mitarbeiter*innen ein steigendes Maß an Frustration fest, denn sie sind tagtäglich mit fehlendem Verständnis konfrontiert. „95 % unserer Impflinge sind mit der Organisation aber sehr zufrieden.“, konstatiert Schuhmacher.

Die ständigen kurzfristigen Änderungen seitens des Sozialministeriums sorgen für zusätzliche Frustration. „Da wird der Impfabstand bei AstraZeneca einfach zugunsten der Pfingstferien verkürzt. Das senkt die Wirkungsfähigkeit von 80% auf 60%. Das ist medizinisch völlig idiotisch!“, fasst der anwesende Impfarzt Dr. Günther E. Joos aus Donaueschingen die Situation treffend zusammen.

Auch Frank Bonath, neu gewählter Landtagsabgeordneter in Villingen-Schwenningen, sieht kaum eine Verbesserung der Situation: „Sven Hinterseh legt zu Recht den Finger in die Wunde und wir werden das als Abgeordnete der FDP/DVP-Fraktion auch in Stuttgart weiter thematisieren.“, sagte Bonath.

Die Abgeordneten schlagen vor, dass auch Baden-Württemberg, dem Model der Osterimpfaktion in NRW folgend, eine Aktion mit einer hohen Anzahl von Impfdosen in kurzer Zeit startet, um der Anzahl Erstgeimpfter einen Schwung zu geben.

Um die Anzahl der Impfdosen zu erhöhen und die Impfungen mehr in die Fläche des Landes zu tragen, schlägt Arnold Schuhmacher die Schließung der Zentralen Impfzentren (ZIZ) vor zu Gunsten der Kreisimpfzentren, die von den Landratsämterns organisiert werden.

Niko Reith dankte Schumacher stellvertretend für alle engagierten Mitarbeiter*innen für die so wichtige Arbeit, die uns schon bald wieder ein Stück Normalität zurückgeben wird. Zumindest, wenn die handelnden Minister endlich den schon lang versprochenen Turbo zünden.